Wir Freiwilligen üben uns sehr darin, den Luxus, den wir von zu Hause gewohnt sind, nicht zu vermissen. Im Hostel hatten wir uns schon so daran gewöhnt, abends mit Stirnlampe Zähneputzen und duschen zu gehen, dass wir lachend aus allen Wolken gefallen sind, als Jonas (er ist schon seit Mai hier) uns mitteilte, dass wir auch einfach eine Glühbirne in die Badezimmer-Lampe drehen könnten, um im Bad Licht zu haben. Das erschien uns aber allen zu simpel und so duschten wir weiterhin im romantischen Taschenlampenlicht.
Ebenfalls fast enttäuscht waren wir von dem großen Kaufhaus hier in Buruburu, da man hier wirklich (beinahe) alles bekommt. Nivea-Produkte sind zwar etwas teurer als in Deutschland, aber durchaus erschwinglich. Gewöhnungsbedürftig sind die Straßenkinder, die uns regelmäßig vor dem Kaufhaus abfangen und nach ein paar Schilling für etwas zu Essen fragen. Sie freuen sich aber auch über Bonbons!
Außer deutschen und finnländischen Freiwilligen haben wir schon Freiwillige aus Frankreich, Dänemark und Japan getroffen (auch letztere gelten hier als "Wazungu", also Europäer bzw. Weiße). Viele bleiben aber nur einige Wochen oder Monate, bevor sie wieder zurück in die Heimat gehen.
Am Montag gehen alle Freiwilligen in ihre Projekte. Wir sind schon sehr gespannt, was uns dort erwarten wird. Von meinem Projekt habe ich bisher nur Gutes gehört und ich freue mich darauf, dass es bald losgeht. Ich hoffe, ihr klickt wieder mal rein, um zu lesen, was ich über das Watoto Wema zu berichten habe ;)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen