Samstag, 8. September 2012

"In Kenya, we're never in a hurry."


Diese Aussage von einem CIVS-Mitarbeiter habe ich heute einerseits sehr bestätigt und andererseits deutlich widerlegt bekommen. Bestätigt wurde sie in der eher lockeren Tagesplanung von CIVS, die uns Freiwilligen sehr entgegenkam. Widerlegt wurde sie im Tempo, das auf den Straßen von Nairobi herrscht.
Die Fahrt in die Innenstadt mit dem Matatu war für uns auf jeden Fall ein Tageshighlight. Matatus sind Busse, die in der Regel voll Menschen und voller lauter Musik sind. Da die Straßen aber oft voller Schlaglöcher sind und die Matatu Driver nicht zimperlich mit ihren Bussen, Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmern umgehen, ist eine Fahrt im "Partybus" ein Erlebnis der besonderen Art! Für Theresa und mich war die Fahrt besonders besonders - wir durften vorne neben dem Fahrer sitzen und seine gefährlichen Überholmanöver aus erster Reihe miterleben. Siehe Foto!

 Die Sightseeing und Shopping Tour durch Nairobi war super, besonders hoch war die Euphorie als wir alle im Sarafi.com Shop einen Internetstick und eine kenianische Sim Karte für unsere Handy erstehen konnten! Die Menschen in Nairobi erlebe ich als sehr freundlich und zurückhaltender als ich erwartet hätte. Trotzdem fallen wir Wazungu (Weiße/Europäer) überall auf, wo wir hingehen.

 
Viel Spaß hatten wir auf dem Kenia's National Conference Center, von welchem man eine tolle Sicht auf ganz Nairobi hat. Hier ist das Pyramiden-Foto entstanden, das wir im Zuge einer Rallye geschossen haben. An den Schuhspitzen von Lucas ist zu erahnen, wie sehr die CIVS-Mitarbeiter sich für uns Freiwillige ins Zeug legen ;) Sie beantworten uns jede Frage und sind auch nicht um eine Antwort verlegen, wenn es um Unterschiede zwischen Deutschlang und Kenia, Liebe, Partnerschaft, Geld, Bildung usw. geht.
  
Mittagessen gab es heute in einem Restaurant, das eine große Auswahl von englischen, amerikanischen und trditionell-kenianischen Gerichten hatte. Für mich gab es Chapati, Sukuma wiki und schwarze Bohnen. Sehr lecker!
Ich habe sogar etwas Fleisch probiert, war aber nicht begeistert und habe den Rest auf dem Teller gelassen.

Im Moment fühle ich mich sehr geplättet von den vielen aufregenden neuen Eindrücken und werde mich nach einer Katzenwäsche (wir haben im Moment kein fließendes Wasser im Hostel) unter mein Moskitonetz verkriechen. Auf dem Foto links seht ihr den Eingang zu unserem Hostel in Buruburu. 


 
Remember: Wer meinen Blog liest, bekommt keine objekitve Einschätzung dessen, was ich sehe und erlebe. Ich schildere meine persönlichen Eindrücke und keine endgültigen Wahrheiten. Wer Interesse an einer (vielleicht) anderen Sicht auf Land und Leute hat, kann gerne die Blogs meiner Mitfreiwilligen anklicken (siehe rechts).

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