Der Weg mit den Matatus durch die Stadt war lang und anstrengend, da wir mehrmals umgestiegen sind und dabei aufpassen mussten, dass wir uns nicht verlieren. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht! Man hatte hierbei Gelegenheit, sich ganz nah zu kommen - nicht nur, weil die Busse oft voll waren, sondern auch, weil es weniger kostet, wenn mehrere "Kinder" auf einem Sitz sitzen. Zum Mittagessen gab es in Town für jedes Kind eine Portion Pommes und einen Saft für 100 Ksh - das ist weniger als ein Euro.
Am interessantesten waren allerdings - wer hätte das gedacht - die Stände mit den Kleidern und Schuhen. Wenn eines alle Mädchen dieser Welt gemeinsam haben, dann ist es ihre Vorliebe für Kleider und Schuhe.
Auch die Jungs haben den Ausflug genossen und wir
waren alle traurig, als wir uns wieder auf den langen beschwerlichen Weg ins Centre machen mussten. Als kleinen Trost gab es vor der Abfahrt für alle Kleinen und Großen ein Eis vor dem Eingang der Show. Alles in Allem war dies ein gelungener Tag, an dem ich nicht nur gesehen habe, wie man mit einem Motorradmotor eine Wasserpumpe antreiben kann, sondern auch Gelegenheit hatte, die "Großen" aus dem Watoto Wema besser kennenzulernen, mich mit ihnen über ihre und meine Pubertät zu unterhalten und ihnen Frage und Antwort zu allen Themen zu stehen, die junge Menschen in Kenia und der ganzen Welt bewegen. Ich hoffe, wir werden noch viele schöne gemeinsame Momente erleben - diese Kids haben was auf dem Kasten und ich wünsche ihnen, dass sich ihre Träume erfüllen!
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