Montag, 29. Juli 2013

Abschied im Watoto Wema Center

Letzten Sonntag war es soweit: Nora und ich mussten Abschied vom Watoto Wema Center, den Kindern und allen MItarbeiter_innen nehmen. Die Abschiedsparty begann gegen Mittag mit ein paar Tanzeinlagen der kleinen und großen Kindern des Centers. Die "Großen" hatten hierfuer ihre Musikanlage im Klassenraum aufgebaut, sodass wir laut Musik hören konnten.
Während Einige sich also schon beim Tanzen amuesierten, sorgten Andere dafür, dass wir alle ein Mittagessen bekommen wuerden - und zwar wer? Klar, die Jungs. Chapati kochen ist Ehrensache, das lassen sich die Jungs nicht nehmen.

Aber weil Chapati alleine keine Mahlzeit hergeben, muss parallel draußen gekocht werden. Zu den Chapatis soll es Ndengu geben (Mungbohnen, ähnlich Linseneintopf).
Während ich den Jungs beim Kochen Gesellschaft geleistet habe, ist diese wundervolle Reihe von Bildern von unserem neuen "Traumpärchen" Sarah und Fidel entstanden.



Um ein Uhr war es dann soweit (nein, nicht das Mittagessen): Die bestellte Hüpfburg traf endlich ein! Alle warteten gespannt, aber sehr geduldig, bis sie aufgebaut und vollgepumpt war. Leider war am Sonntag nicht viel Sonne zu sehen, aber das machte nichts, beim Hüpfen würde es schon jedem warm werden!



Leider konnten nicht alle Kinder gleichzeitig in die Hüpfburg, aber wieder zeigten sie große Geduld und Ausdauer: Der größte Teil der Kinder verbrachte den restlichen Nachmittag damit, zu hüpfen oder an der Hüpfburg anzustehen.



Der Sohn unserer Co-Managerin Marion ist leider nicht zum Hüpfen gekommen, er hatte ein paar wichtige Telefongespräche zu führen =)








Außer der Hüpfburg gab es für die Kinder Kinderschminken. Sehen unsere hübschen Mädels nicht noch hübscher aus als sonst?



Natürlich haben wir auch ein paar Abschiedsfotos gemacht. Hier bin ich zusammen mit Elizabeth, der Sozialarbeiterin, und unten bin ich zusammen mit den ältesten Mädels aus dem Center.
Mittagessen gabs dann natürlich auch noch. Die Hüpfburg hatte kurz "Pause", musste aber gleich wieder den Betrieb aufnehmen, als die ersten Kinder ihr Mittagessen beendet hatten.



Ich will an dieser Stelle noch einmal erwähnen, dass die Hüpfburg und das Mittagessen von Spenden aus Deutschland bezahlt wurden. Ich habe nun alle gesammelten Spenden für das Center ausgegeben und hoffe, dass alles im Sinne der Spender_innen eingesetzt wurde.
Vielen Dank an alle Spender_innen!



Am Nachmittag hatten unsere Kinder noch ein Programm für uns vorbereitet (leider war der Akku meiner Kamera zu diesem Zeitpunkt schon leer.) Sie haben getanzt, eine Modenshow organisiert (teilweise mit Kleidern und Schuhen, die wir für sie dagelassen hatten) und uns für unsere Arbeit im Center gedankt. Auch die Manager des Centers und die Sozialarbeiterin haben sich herzlich von uns verabschiedet und uns für unsere Arbeit gedankt. Mir persönlich fiel der Abschied von den Lehrerinnen am schwersten. Wir haben eng zusammen gearbeitet und uns auch viel über privates und persönliches unterhalten. Wir waren sehr traurig, als wir uns auf den Rückweg machten. Im Matatu haben wir nicht viel gesprochen, weil jeder seinen Gedanken nachhing.

Dieses Jahr im Center war wunderschön, wir gehen mit tollen Erinnerungen und vielen neuen Freundschaften nach Hause. Ich danke Gott, dass er mir diese Erfahrungen geschenkt hat.

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